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Ölablassschraube bündig abgerissen

  • Zwei Gedanken dazu:

    So einen Motor willst Du eigentlich aufmachen, weil Du nicht weißt, was für Basteleien noch zu finden sind.

    Nur die Schraube fischen kann mit einer magnetischen Sonde und etwas Geduld über die Kupplung funktionieren.



    Des nervige ist der Motor wurde erst vor 3 Monaten restauriert und dann fliegt mir die Schraube rein eieiei.

  • Ich frage mich ja, wie die da so reingefallen ist ?

    Erst reisst sie am Kopf ab und dann wurde was gemacht, damit sie jetzt im Motor liegt ?

  • Levin, deutlicher als meine Vorredner :

    Lass es - du zerstöhrst alles, weil du etwas versuchst, dass dich völlig überfordert.


    Angefangen von der abgerissenen Schraube bis hin zu etwas kaum möglichen, eines Estes mit Gewinde, der nirgenwo "reinfallen" kann...



  • Des nervige ist der Motor wurde erst vor 3 Monaten restauriert und dann fliegt mir die Schraube rein eieiei.

    Selbst gemacht oder jemand anders?

    Ich frage mich ja, wie die da so reingefallen ist ?

    Erst reisst sie am Kopf ab und dann wurde was gemacht, damit sie jetzt im Motor liegt ?

    Ja das würde ich auch gern wissen. Beim Anbohren reingedrückt? Das wäre ja dann ein Zeichen für „Top Qualität“ der Schraube.

    Die von BGM machen in keinem meiner Motoren Probleme.

  • Also Jungs ich wollte einfach nen Ölwechsel an der ablassschraube machen hab die Schraube zu fest angezogen und da das Gewinde von der sip Schraube kürzer ist wie von den magnetischen bgm Schraube. War der Rest der Schraube nicht mehr richtig im Gewinde und hat sich beim bohren reingedrückt und liegt jetzt im Hohlraum. Der Motor wurde von einer kleinen Werkstatt restauriert und ja deswegen wollt ich jetzt den kupplungsdeckel auf machen und versuchen die Schraube raus zu bekommen durch schütteln oder Magnet.

  • Roller mit dem Arsch so hoch anheben, dass wenn du die Schraube vom Stoßdämpfer(unten)abmontierst, der Motor sich dann komplett absenken lässt (Vorher Gaser mit Lufi entfernen)! Dann Rad ab, Kupplungsdeckel ab, Kupplung mit richtigem Werkzeug "komplett" ausbauen und dann mit einem beweglichen Stabmagnet zum fischen ansetzen... Wenn Erfolg, den Arbeitsverlauf im Umkehrverfahren zurück bauen... Arbeitsaufwand, gemütliche 15AW (1,5Std)...

  • Roller mit dem Arsch so hoch anheben, dass wenn du die Schraube vom Stoßdämpfer(unten)abmontierst, der Motor sich dann komplett absenken lässt (Vorher Gaser mit Lufi entfernen)! Dann Rad ab, Kupplungsdeckel ab, Kupplung mit richtigem Werkzeug "komplett" ausbauen und dann mit einem beweglichen Stabmagnet zum fischen ansetzen... Wenn Erfolg, den Arbeitsverlauf im Umkehrverfahren zurück bauen... Arbeitsaufwand, gemütliche 15AW (1,5Std)...


    Danke aber die Schraube die drin ist ist fast nur noch nen Magnet


  • Danke aber die Schraube die drin ist ist fast nur noch nen Magnet

    Und was soll das bedeuten? Eine Seite lässt sich dann mit nem Magneten anziehen. Zumindest kann man es versuchen. Alternativ ne Billig Endoskopiekamera von ebay nehmen und nen flexiblen Greifer. Würde ich zumindest versuchen, bevor ich den Motor auseinander rupfe.

  • Wenn der nun im Getriebe liegende Rest nur noch maßgeblich aus dem Magnet besteht, kann das kniffelig werden.

    Der wird sich dann beim Rausfischen vielleicht noch ganz gerne an die Einbauteile kuscheln...

    Probier es. Zuvor würde ich aber mal das Gewinde begutachten, ob das überhaupt noch intakt ist. Wenn das im Eimer ist, könnte für die Reparatur der Motor ohnehin raus müssen. Zumindest wäre mir das lieber, wenn das ordentlich gemacht werden soll.

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Mir stellt sich ja auch die Frage, warum Levin7263 überhaupt das Öl wechseln will, da der Motor ja erst vor ca 3 Monaten revidiert wurde. Da wurde doch dann auch frisches Öl reingekippt...

    Naja, nun eh egal.

    Meine Vermutung: bei der Revision wurde die Schraube schon schief/verkanntet reingekloppt und hat sich dabei verspannt. Oder zu fest drangeknallt, anstatt mit Gefüh oder Drehmomentschlüssel.

    Bin bei Paddy/ Scharnhorst: Gewinde vermutlich Sack, und die Reste der Schraube da irgendwie so rausfischen, naja, es wird vmtl was drin bleiben.

    Ich würde den Motor vermutlich öffnen, das Gewinde ordentlich neu schneiden (wahrscheinlich eine Nr größer) und dann neue, passende Schraube (muss ja nicht 0I70 draufstehen ) mit Dichtring mit Gefühl rein. Vlt dann auch die andere Ölschraube neu größer schneiden, damit es einheitlich ist.

  • Wenn Gewinde im Eimer dann mit Helicoil oder Timesert reparieren und wieder auf M8 Schrauben gehen. Ich kleb die Reparatursätze immer noch mit hochfester Sicherung ein, sicher nicht unbedingt nötig.

    Man kann zwar auch auf Gewinde M10 gehen, aber dann eben keine Standard oder Magnetische Schrauben einsetzen. Sieht immer gleich einwenig nach Pfusch aus. Und passt auch nicht so ganz zur Windungsanzahl, die man in Alu gerne sehen will. Aber ja, jahrzehntelange Praxis, aber man kann ja moderne Lösungen nutzen.

    Weiterer Vorteil, das reparierte Gewinde hält besser als das originale im Alu.

  • Ich habe meine Meinung zu Helicoil und emfehle Ensat.

    Da ist das neue Gewinde in einer vernünftigen Stahlhülse und keine Eisenlocke...

    Gruß Paddy.

    Ich ziehe meinen Hut vor der Ikone klassische Vespa! Wenn aber selbst heute noch uralte Vespas aus den Siebzigern aufgrund der schieren Menge verbastelt werden können, sollte man sich seiner zunehmend seltenen Automatik bewußt sein...

    Übrigens, wenn man den sogenannten "O-Lack" aufbereitet (abschmirgeln und in Wachs ersäufen), muß man vorher den "O-Dreck" entfernen und den "O-Rost" owatrolisieren.

  • Ich habe meine Meinung zu Helicoil und emfehle Ensat.

    Da ist das neue Gewinde in einer vernünftigen Stahlhülse und keine Eisenlocke...

    Gruß Paddy.

    Time Sert auch. Dem würde ich nahezu immer den Vorzug geben, aber preislich ist das halt ne Hausnummer.


    Helicoil eingeklebt macht an der Stelle aber auch was es soll, da ist ja keine Belastung drauf, außer Klaus mit dem dicken Arm ballert die Schraube an.

    Helicoil braucht weniger große Bohrungen und man kann später nochmal reparieren, je nach Wandstärke hat das Vorteile. An der Stelle hier unerheblich, Stehbolzenbohrungen Schaltraste, Vergaser, Zylinder kann auch mal knapp werden je nach Mopped.

    Muss man schauen, Ensat, Baercoil, E-Z Lock taugen auch.
    Mir geht es um die weitere Nutzung von M8.

    Einmal editiert, zuletzt von Automaticadett (June 18, 2026 at 10:27)

  • Wir werden noch Vermutungsweltmeister.

    Und Levins sehr vage Beschreibungen helfen uns dabei.

    Ich vermute, die Restschraube ist mit einem rechtsdrehenden Bohrer einfach eingedreht worden, d.h., sie war nicht si festsitzend, dass man sie nicht auch hätte herausdrehen können, u.U. sogar mit einem aufgesetzten Magnetstab...